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Unternehmensprofil von Maerz Ofenbau AG

Maerz Ofenbau AG wurde im Jahre 1950 in Zürich, Schweiz, von österreichischen Magnesit-Erzeugern mit dem Ziel gegründet, Siemens-Martin-Ofentechnologie für Stahlwerke zu konzipieren und weltweit zu vermarkten.

Im Jahre 1965 begann Maerz mit dem Entwurf und Bau des patentierten “Maerz Gleichstrom-Regenerativ-Kalkschachtofens (GGR-Ofen)” mit hohem thermischem Wirkungsgrad und bester Kalkqualität. Dieser Ofen – seither als Maerz-Ofen allgemein bekannt geworden – wurde im Laufe der Jahre ständig verbessert. Der erste Ofen war ölbefeuert und hatte eine Tagesleistung von 100 Tonnen Branntkalk. Bald wurden Öfen mit höherer Leistung gebaut, wahlweise öl- oder gasbefeuert. Ende der 70er Jahre wurde ein patentiertes Befeuerungssystem für staubförmige feste Brennstoffe eingeführt.

Als weiteren Meilenstein führte Maerz in den späten 80er Jahren den "Maerz® Kleinsteinofen" in die Kalkindustrie ein. Dieser Schachtofentyp ermöglicht das Brennen von kleinstückigem Kalkstein und Dolomit, welche in der Vergangenheit in Drehrohröfen mit deutlich niedrigerem thermischem Wirkungsgrad gebrannt werden mussten.

Heute bietet Maerz GGR-Öfen mit Nominalleistungen zwischen 100 und 850 tato mit Beheizungseinrichtungen für alle Arten von flüssigen, gasförmigen und staubförmigen festen Brennstoffen an.

Im Jahre 1995 wurde RCE Industrieofenbau Engineering GmbH in Radenthein, Österreich, eine Tochtergesellschaft von Maerz. RCE ist Spezialist im Bereich der Öfen für das Kalzinieren und Sintern von Rohstoffen für die Feuerfestindustrie und hat das Produktportfolio von Maerz um Einschachtöfen für die Erzeugung von Kalk mit mittlerer und geringer Reaktivität erweitert.

2006 wurde Maerz ein Tochterunternehmen von ThyssenKrupp Polysius AG in Beckum, Deutschland, und ist heute das Kompetenzzentrum für Kalk in der gesamten Gruppe. Mit dem Know-how von ThyssenKrupp Polysius bietet Maerz heute auch Drehrohrofensysteme, Ringschachtöfen, Schwebegaskalzinatoren und Anlagen für die Kalksteinaufbereitung und weitere Veredelung des Branntkalks an und tritt damit als Anbieter von Gesamtanlagen für die Kalkindustrie auf.

Durch die Kombination des Know-how und der Erfahrung von Maerz, ThyssenKrupp Polysius und RCE in der Kalkindustrie kann Maerz ihren Kunden massgeschneiderte Lösungen anbieten. Die verschiedenen Ofentypen ergänzen sich in ihren Anwendungsbereichen und werden entsprechend den spezifischen Anforderungen eines Projekts – wie Produktionskapazität, Brennstoff, Korngrösse des Rohmaterials, geforderte Kalkqualität, etc. – eingesetzt.

Maerz hat bis heute ca. 500 Öfen in mehr als 60 Ländern weltweit gebaut und kann damit auf die umfangreichste Referenzliste für Kalköfen verweisen.

Letzte Nachrichten

Dezemberausgabe 2012 der "Maerz News" erschienen

Hauptthemen der Dezember 2012 Ausgabe von „Maerz News“ sind der Bericht über lokale Fertigungs-möglichkeiten von Ofenkompo-nenten in verschiedenen Ländern weltweit, die erfolgreiche Umstellung der Beheizung auf Braunkohlenstaub in einem polnischen Kalkwerk sowie neue Aufträge und abgeschlossene Projekte.

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Lokale Fertigung der Ofen-Stahlkonstruktion in China

Maerz Ofenbau AG, als Mitglied der weltweit tätigen ThyssenKrupp Polysius Gruppe, hat vor Kurzem die Möglichkeit ergriffen, Stahlkonstruktion für ihre Kalköfen in China fertigen zu lassen und hat Polysius Shanghai den Auftrag für die Lieferung der Stahlkonstruktion für einen grossen GGR-Ofen erteilt.

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Brennstoffalternativen im Kalkwerk Kujawy der ZPW Trzuskawica S.A.

Brennstoffkosten spielen eine Schlüsselrolle bei der Erzeugung von Branntkalk, Flexibilität in der Verwendung von billigem Brennstoff ist somit von grösster Wichtigkeit. Das Kalkwerk Kujawy betreibt zwei Maerz GGR-Öfen seit 1972, anfangs mit Schweröl, später mit Erdgas. Ofen 1 wurde jetzt erfolgreich auf Braunkohlen-staubbeheizung umgestellt.

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