Die Geschichte des Standorts begann bereits 1986, als ERSA – später Minera TEA – den ersten Maerz GGR-Ofen Argentiniens errichtete. Der runde Ofen mit Pfeilerausmauerung und einer Kapazität von 300 t/d wurde in La Laja in der Provinz San Juan errichtet und legte den Grundstein für den Einsatz der Maerz-Technologie im Land.
Im Jahr 2005 wurde die Anlage um ein Kohlebefeuerungssystem erweitert, wodurch die Flexibilität bei der Brennstoffwahl wesentlich erhöht werden konnte. Bereits ein Jahr später folgte die Installation eines Maerz Finelime®-Ofens mit einer Produktionskapazität von 300 bis 400 Tonnen Branntkalk pro Tag. Der Ofen wurde mit einem dualen Befeuerungssystem für Erdgas und Petrolkoks ausgestattet.
2019 wurde das Werk in die Calidra-Gruppe aus Mexiko eingegliedert. Im Zuge dieser Übernahme beauftragte Calidra den Bau des ersten Maerz GGR-Ofens mit einer Kapazität von 600 t/d in Argentinien, der 2024 erfolgreich in Betrieb genommen wurde. Besonders hervorzuheben ist der Einsatz von Hochdruckventilatoren für die Bereitstellung der Prozessluft. Diese tragen zu einem einfacheren und wartungsärmeren Betrieb bei und steigern gleichzeitig die Energieeffizienz der Anlage, was zu erheblichen Stromeinsparungen führt. Zusätzlich zu den Öfen wurde eine neue Sieb- und Mahlanlage für Kalk errichtet. Sie ermöglicht eine präzise Klassierung des Branntkalks und sorgt dadurch für eine höhere Produktqualität sowie eine optimale Erfüllung der Kundenanforderungen.

Diese Entwicklungen unterstreichen das Engagement von Calidra für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Produktion am Standort La Laja. Wir sind stolz darauf, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein.