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GGR-Öfen für Weichbrand-Kalk


DIE GGR-ÖFEN VON MAERZ. EFFIZIENTE HERSTELLUNG VON GROSSEN MENGEN BRANNTKALK.

Der Maerz GGR-Ofen

Ein GGR-Ofen (Gleichstrom-Gegenstrom-Regenera­tiv-Ofen) hat zwei vertikale Schächte mit einem verbindenden Überströmkanal. Beide Schächte arbeiten zusammen. Einer brennt das Produkt, der andere wärmt den Stein vor. Im brennenden Schacht wird Kalkstein im Gleichstrom zu Kalk gebrannt. Die heissen Ofengase gelangen dann vom brennenden Schacht durch den Überströmkanal in den nichtbrennenden Schacht, wo sie im Gegenstrom den Kalkstein im oberen Bereich des Schachtes vorwär­men. Die Strömungsrichtung der Gase wird dabei in regelmässigen Abständen umgekehrt. Das erlaubt das regenerative Vorwärmen des Steins (der Stein in der Vorwärmzone des Ofens dient dabei als Wärmetauscher) und damit die höchste Nutzung der in den Ofengasen enthaltenen Wärme.
Das Prinzip des Brennens im Gleichstrom ist ideal für die Herstellung von hochreaktivem Branntkalk. Ein Maerz GGR-Ofen schafft bis 800 Tonnen Branntkalk pro Tag. Die Befeuerung erfolgt mit gasförmigen, flüssigen oder feingemahlenen festen Brennstoffen und mit verschiedenen Kombinationen daraus. Je nach geforderter Produktionsmenge und Korngrösse des zu verarbeitenden Kalksteins baut Maerz ­eckige, runde oder Kleinstein-GGR-Öfen.


GGR-ÖFEN – TECHNISCHE DATEN.
OFENTYPEN ECKIGER
GGR-OFEN
RUNDER
GGR-OFEN
KLEINSTEINOFEN
OFENTYP E1 – E6 R1 – R5 F1 – F3
KAPAZITÄT
(Tonnen pro Tag)
100 – 400 300 – 800 200 – 400
AUFGABEMATERIAL
STEINGRÖSSE

(mm)
30 – 120 30 – 160 15 – 40
WÄRMEVERBRAUCH
(kJ/kg)
(kcal/kg)
3390 – 3650
810 – 870
3390 – 3650
810 – 870
3310 – 3560
790 – 850
HAUPTPRODUKT hochreaktiver
Branntkalk
hochreaktiver
Branntkalk
hochreaktiver
Branntkalk

DER ECKIGE GGR-OFEN VON MAERZ. FÜR BIS ZU 400 TONNEN BRANNTKALK PRO TAG.

Der eckige Maerz GGR-OfenDie günstigste und einfachste Konstruktion eines GGR-Ofens: zwei Brennschächte mit rechteckigem oder sechseckigem Querschnitt, nebeneinander platziert. Durch den direkten Überströmkanal fliessen die Brenngase von einem Schacht in den anderen. Der eckige Querschnitt vereinfacht die Herstellung des Ofens, er stellt weniger Anforderun­gen an die Stahlkonstruktion und an das feuerfeste Material. Dieser unkomplizierte und kosteneffiziente GGR-Ofen wird in der Regel für Produktionsmengen von bis zu 400 Tonnen Branntkalk pro Tag einge­setzt.
Seit 1966 hat Maerz auf der ganzen Welt über 200 eckige GGR-Öfen gebaut.

 

 


DER RUNDE GGR-OFEN VON MAERZ. FÜR BIS ZU 800 TONNEN BRANNTKALK PRO TAG.

Der runde Maerz GGR-OfenFür das Brennen grösserer Mengen Branntkalk pro Tag (300 bis 800 Tonnen) empfiehlt Maerz GGR-Öfen in runder Bauweise. Diese Öfen haben einen kreis­förmigen Schachtquerschnitt und rundumlaufende Gaskanäle. Darin sammeln sich die Brenngase des brennenden Schachts, bevor sie durch den Über­strömkanal zum nicht brennenden Schacht fliessen. Im nicht brennenden Schacht umfliessen die heissen Gase wiederum über rundumlaufende Kanäle den ganzen Umfang des Schachts. Der runde Schacht­querschnitt und die Gasverteilung entlang des ganzen Umfangs der Schächte sichern eine gleichmässige Wärmeverteilung in grossen Öfen – unverzichtbar, um eine hohe Kalkqualität herzustellen.
Seit 1966 hat Maerz auf der ganzen Welt an die 300 runde GGR-Öfen gebaut.


DER KLEINSTEIN-OFEN VON MAERZ. DAMIT SIE IHRE LAGERSTÄTTE BESSER NUTZEN.

Der Maerz KleinsteinofenKalkstein, der in konventionellen Schachtöfen gebrannt wird, hat in der Regel eine Korngrösse von über 40 Millimetern. Kleinere Steine, nur 6 bis 50 Millimeter gross, werden oft in Drehrohröfen gebrannt – allerdings bei hohem Wärmeverbrauch. Für die Lösung dieses Problems hat Maerz einen ganz speziellen GGR-Ofen entwickelt: den Klein­stein-Ofen.
Wie das funktioniert? Die besondere Geometrie dieses Ofens und die spezielle Beschickung mit Stein garantieren auch im Betrieb mit kleinem Stein eine optimale Wärmeverteilung.
Das Prinzip des GGR-Ofens, d. h. das Brennen von Kalk in einem Schacht und das Vorwärmen des Steins mit den heissen Ofengasen im anderen Schacht, gilt auch für den Kleinstein-Ofen. Sein Wär­meverbrauch gegenüber Drehrohröfen ist damit deutlich geringer.
Seit 1989, dem Jahr der Marktein­führung, hat Maerz weltweit ungefähr 60 Kleinstein-Öfen gebaut.